Meine Erfahrungen zu W-LAN mit NetworkManager unter Linux (MadWiFi, Atheros, IPW2200) mit ASUS WL-500G Deluxe V

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Nachdem mein HP Omnibook 6100 die Flügel gegrätscht hat (Tastatur defekt, dauernde "r"-Wiederholung), habe ich ein neues Notebook per W-LAN (WPA-PSK mit TKIP und Passphrase) ins Netzwerk einbinden müssen.

Zunächst fiel mir ein "FSC LifeBook C Series 1110D" in die Hände. Dieses hatte eine interne Intel 2200 W-LAN-Karte (ipw2200), welche ich aber weder unter OpenSuse 10.2 noch unter Kubuntu 6.10 (wpa_supplicant und traditionell) ans Laufen bekommen habe. Hervorstechendes und gemeinsames Fehler-Merkmal war, dass der (k)networkmanager (aber auch der network-manager-gnome => nm-applet) bei 28 % der Konfiguration stehen blieb. Internet-Recherchen ergaben sehr unterschiedliche Möglichkeiten und Ursachen, so dass ich zunächst versuchte, eine 3-Com-PCMCIA-W-LAN-Karte mit Atheros-Chip (OfficeConnect 11g XJack PC Card, Version 1.0) zum Funktionieren zu überreden. Aber auch hier stieß ich (nach der Installation der erforderlichen MadWiFi-Treiber) schnell auf die gleichen Probleme wie mit der IP2200-W-LAN-Karte. Auch tiefergehende Recherchen und der Versuch, die Lösungsvorschläge bzw. -ansätze nachzuvollziehen, brachten mich dem Erfolg keinen Zentimeter näher. Ohne Verschlüsselung oder nur mit WEP (Achtung: Beides ein großes Risiko) funktionierte auch nicht.

Da mein Sohn mit seiner Wii und ich mit meinem Nokia N770 während der ganzen Zeit (testweise) auf meinen W-LAN-AP, einem ASUS WL-500G Deluxe V, ASUS-Firmware 1.9.5.4, zugreifen konnte, habe ich die Möglichkeit, dass dies an meinem Access-Point liegen könnte, ganz weit von mir gewiesen und statt dessen alles Mögliche versucht; unter anderem auch die händische Konfiguration von wpa_supplicant.

Weil auch diese Versuche nicht zum Erfolg führten, habe ich mir zum probieren ein funktionierendes Laptop (was das W-LAN angeht) von der Arbeit ausgeliehen. Es handelte sich um ein FSC LifeBook C1020 mit einer NetGear WG511U-PCMCIA-Karte (auch Atheros-Chip) mit installiertem Kubuntu 6.10. Mit diesem funktionierte der Zugriff auf einen DrayTek-Vigor 2900-Router mittels (k)networkmanager mit WPA-PSK und TKIP völlig problemlos.

Aber nicht bei mir zu Hause! Dort hatte ich auch wieder den 28 %-Fehler im knetworkmanager. Zum Glück hatte ich mir auch noch einen anderen Access-Point für W-LAN ausgeliehen, nämlich einen D-Link DI-624+. Nachdem ich diesen konfiguriert (WPA-PSK mit Passphrase) hatte, funktionierte zumindest schon mal der Zugriff vom FSC LifeBook C1020 mit der Netgear-Karte!

Als nächstes habe ich dann versucht, meinen ASUS WL-500G Deluxe V mit einer anderen Firmware (dd-wrt, welche übrigens ansonsten bestens läuft, mein Dank an die Entwickler) auszustatten. Nach Installation, Konfiguration und kurzer Eingewöhnung in die neue Web-Oberfläche funktionierte auch der ASUS-Router wieder so wie bisher (Internet-Zugriff usw.), nur nicht mit W-LAN!

Also weiter... Mein "FSC LifeBook C Series 1110D" mit Intel 2200 W-LAN unter OpenSuse 10.2 an den D-Link DI-624+... Es funktioniert! Und mit der 3-COM-Karte? Auch!

Meine vorläufige persönliche Meinung dazu: Keine Ahnung, ob es jetzt doch noch an mir (Mis(s/t)konfiguration) liegt oder an dem ASUS WL-500G Deluxe V; so langsam verstehe ich die Leute, die die Linux-Benutzer als Frickler bezeichnen ;-) ...

Wo ich gerade beim Fazit bin: Mein Nokia N770 mag jetzt (nach Umstellung auf DD-WRT, siehe oben) auch nicht mehr zum ASUS zu verbinden :-(

Sobald / Sofern ich noch etwas in Erfahrung bringe, werde ich dies hier mitteilen...

Nachdem ich in DD-WRT unter "WLAN - Erweiterte Einstellungen" die Option "Authentifizierungs-Typ" von "Shared Key" auf "Auto" umgestellt habe, klappt es wieder mit meinem Nokia N770 ;-)